Konzeption

Konzeption

Vorwort:

Das Nesthaekchen ist eine Großtagespflegeeinrichtung für 9 Kinder im Alter von 0-3 Jahren und existiert in dieser Form schon seit knapp 20 Jahren.

1997 wurde das Nesthaekchen als erste Pflegeeinrichtung dieser Art im Bergischen Land in Wermelskirchen eröffnet.

Seit 2006 gibt es das Nesthaekchen nun in Remscheid und seit 2012 in der Nordstraße 63, in der Thomas Janus  als fachlich qualifizierte Kindertagespflegeperson mit Erzieherprüfung und Janine Nehring als staatl. anerkannte Erzieherin arbeiten.

Rahmenbedingungen:

Die Kinder werden in extra angemieteten Räumen, die eigens für die Kinderbetreuung umgebaut wurden betreut.

In der 135 qm großen Einrichtung erfolgt die Betreuung der Kinder in einer festen Gruppe.

Im Eingangsbereich befinden sich die Garderoben mit Wechselwäschefach für jedes Kind.

Für mitgebrachte Kinderwagen haben wir ausreichend Platz.

Im Wickelraum befindet sich die Wickelkommode mit integrierter Waschwanne und ausziehbarer Treppe. Außerdem hat jedes Kind ein eigenes

Fach für Windeln, Zahnbürste,.Pflegeprodukte u.ä.

In unserer Küche wird das Mittagessen täglich frisch zubereitet.Wir achten auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung inclusive Nachtisch.

In der Pflegestelle befinden sich ein großer Gruppenraum mit verschiedenen Sinneslernwänden. Ebenso ein eigens angefertigtes Bällebad mit integrierter Rutsche,Krabbelmatten sowie Puppen eine Bauecke zahlreiche Kinderbücher u.v.m.

Im zweiten Raum befindet sich eine 2m große Snoozle-Säule, wo im destillierten Wasser Seepferdchen und bunte verschieden große Bällchen in der Innensäule aufsteigen und in der Außensäule absteigen. Auch hier befinden sich Lernwände, sowie eine Nestschaukel, Fallmatten,Riesenkissen und eine große Spiegelwand. Dieser Raum kann je nach Bedarf und Angebot schnell umgestaltet werden.

Im Ruheraum befinden sich die Bettchen. Ein langsam rotierender Lasersternenhimmel begleitet die Kinder in den Schlaf.

Für jedes Kind haben wir ein eigenes Bettchen mit Bettwäsche oder auf Wunsch auch Schlafsack .

Auf unserem Außengelände befinden sich Rutsche, Sandkasten, Federwippen-Pferd, Wasserspieltisch und ein Spielhaus.Im Sommer haben wir ein großes doppelbeckiges Schwimmbad mit aufblasbarer Rutsche aufgebaut. Ausserdem wurde der Rasen durch einen weichen Vollgummi Fallschutzboden ersetzt, damit die Kinder Bobbycar fahren oder mit Kreide malen u.v.m.können.

Die Öffnungszeiten unserer Krippe sind täglich von 7.00-16.00 Uhr. Urlaubszeiten sind drei Wochen in den Sommerferien, sowie zwischen Weihnachten und Neujahr in denen das Nesthaekchen geschlossen bleibt.

Pädagogische Ziele:

Unser Ziel ist es die Entwicklung der Kinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern.

Die Umsetzung des Bildungsauftrages, der Betreuung , Erziehung und Bildung des Kindes umfasst , sowie sich auf die soziale, emotionale,körperliche und geistige Entwicklung des Kindes bezieht. Wir wollen orientierende Werte und Regeln vermitteln, welche sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten des Kindes orientiert.

Wir berücksichtigen die Lebenssituation, die Interessen sowie die ethnische Herkunft jedes Kindes individuell.

Formen pädagogischer Arbeit:

Freispiel: Spielen ist für Kleinkinder Bildung bzw. Selbstbildung. Wichtig hierbei ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt,denn Kinder die durch selbstständiges experimentieren etwas erreichen, erwerben ein andersartiges geistiges Wissen, als jene denen die Lösung aufgezeigt wird.

Durch aufmerksames Beobachten woran etwa ein Baby Interesse hat, welche Bewegungsabläufe es gerade übt und mit welchen Spielgegenständen es am liebsten hantiert, kann man das Freispiel fördern, indem man die interessanten Gegenstände immer wieder in Reichweite legt und wenn das Interesse langsam erlischt einen neuen Spielgegenstand anbietet an dem es Gefallen findet. Ebenso gilt dies für Kriech und Krabbel-kinder, welche darauf angewiesen sind, dass die Dinge die ihr Interesse erwecken auch in ihrer näheren Umgebung zu finden und zu erreichen sind.

Förderung der Sinneswahrnehmung:

Dazu gehören Barfuß laufen über farbige Flüssigkeitsmatten oder Tastmatten.Tastmatten sind  50 cm große Quadrate, die sich in Farbe und Material unterscheiden . Es gibt 12 verschiedene Materialien von Samt, Kork , Baumwolle uvm. Die Kinder lieben es Barfuß die Matten zu erfühlen .Flüssigkeitsmatten ändern auf Druck die Farbe und Form. Unser Wasserspieltisch gibt den Kindern ausreichend Gelegenheit Wasser mit Sand zu einem Matschbrei zu vermischen und mit den verschiedenen Konsistenzen zu experimentieren.Im Snoozleraum gibt es Sinneslernwände mit Magnetkugeln, magnetischen Eisenstaub, Ketten mit verschiedenen Formen, ineinander greifende Zahnräder, die in ihrer Anordnung verändert werden können, sowie eine goße Wassersäule mit beweglichen Objekten und eine Spiegelkugel,all dies gibt den Kindern ausreichend Gelegenheit ihre Neugier zu befriedigen. Sie machen erste Erfahrungen von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, wie Ursache und Wirkung, Schwerkraft und vieles mehr.

Förderung von sprachlichen Fähigkeiten:

Dazu gehören Reime, Geschichten und Lieder , die wir täglich im Singkreis mit den Kindern einüben . Auch das Puppentheaterspiel ist gut geeignet zur Förderung der Sprachfähigkeiten. Langsames lautes und vor allem deutliches Vorsprechen sind hierbei besonders wichtig. Bei Bilderbüchern etwa werden die Kinder aufgefordert, Dinge aufzuzeigen und zu benennen. Stetiges wiederholen der gleichen Lieder motiviert die Kinder schnell zu lernen.

Aber auch das tägliche wiederholen und benennen von Alltagsgegenständen wie Trinkbecher, Frühstück, Mittagessen usw. sind wichtig und hilfreich.

Förderung von motorischen Fähigkeiten:

Zu der Förderung von Motorik, gehört die Grobmotorik als auch die Feinmotorik gleichermaßen. Je nach Alter und Fähigkeiten unterscheiden sich die Übungen sehr stark, sodass es manchmal sinnvoll ist die Größeren von den Kleineren zu trennen. Der Grund hierfür ist, dass die älteren Kinder sich schnell langweilen und unruhig werden, weil sie unterfordert sind. Malen mit Farbstiften oder Pinsel und Wasserfarben werden auch sehr gerne von den Kindern angenommen. Beim Fädeln werden verschiedene geometrische Körper auf einer Schnur zu einer langen Kette aufgereiht.

Lernwände für die Motorik, und besonders das Spielen im Außengelände fördern die Grob und Feinmotorik ebenfalls. Für die ganz Kleinen sind z.B. Greifen, Krabbeln und das Hochziehen an Möbeln und Zupfen an ihrer Kleidung wichtig für die Fein- und Grobmotorik.

Außerdem findet einmal wöchentlich, in der Turnhalle der Steinberger Grundschule, eine Turnstunde statt, bei der ebenfalls die motorischen Fähigkeiten gefördert werden. Hierfür wurde eigens ein Walking Wagon angeschafft, womit bis zu 8 Kinder gleichzeitig transportiert werden können.

Werteorientierung und Religion:

Ein erzieherisches Leitziel ist es den Gemeinschaftssinn der Kinder zu fördern, außerdem sollen die Kinder ein angemessenes Verhalten gegenüber anderen Menschen erlernen, um Aufgaben und Verantwortung übernehmen zu können. Die so erlernten sozialen Kompetenzen entwickeln ein positives Selbstwertgefühl, stärken die Persönlichkeit, und lassen die Kinder Wünsche, Ideen und Bedürfnisse äußern und durchsetzen.

Unsere Erziehung findet in Anlehnung an den christlichen Glauben statt. An Ostern und Weihnachten schmücken wir die Krippe entsprechend mit den Kindern, singen Lieder, erzählen Geschichten, backen Plätzchen, und basteln mit den Kindern eine Weihnachtsüberraschung für die Eltern.

Jedes Jahr findet eine gemeinsame Weihnachtsfeier mit Eltern und Kindern statt, in welcher der Weihnachtsmann als Höhepunkt den Kindern kleine Geschenke überreicht.

Verkleidet feiern wir ebenfalls Karneval zusammen mit den Kindern.

Ernährung, Gesundheit, Hygiene und Sauberkeitserziehung:

Im Nesthaekchen wird täglich frisch und gesund gekocht, vor allem viel Gemüse,

Kartoffeln, Reis, Fleisch, Fisch und Obst gehören zum Speiseplan. Ferner bekommen die Kleinen täglich einen Nachtisch (Dessert)

Grundsätzlich haben wir uns dazu entschieden auf Schweinefleisch zu verzichten.. 

Beim Möhren und Kartoffel schälen, bekommen die Kinder einen Bezug zu den Lebensmitteln, ihrer Zubereitung und den Informationen wie wichtig und gesund diese für sie sind.

Vor und nach dem Essen was die Kinder zusammen mit uns im Gruppenraum einnehmen, werden Hände und Mund gewaschen.

Was es um 11.30 Uhr zu Mittag gibt wird als Wochenplan an der Info-Pinnwand  ausgehängt.

Nach jeder Mahlzeit putzen wir gemeinsam mit den Kindern die Zähne. 

Schlafenszeiten:

Das Nesthaekchen versteht sich als Familienergänzendes Angebot, da jede Familie ihren eigenen Tagesrhythmus hat, gestalten sich die Schlafenszeiten in der Regel individuell. Der Großteil der Kinder schläft nach dem Mittagessen zwischen 12.00 und 14.00 Uhr.

Manche Kinder je nach Alter, Lebensphase und Tagesform müssen auch mehr als 1x täglich schlafen.

Im Allgemeinen sind die einzelnen Förderbereiche nicht voneinander zu trennen, sondern fließen ineinander über..

Die weiteren Basiskompetenzen, welche die Kinder bei uns vermittelt bekommen sind:

Förderung von Emotionalität, Förderung der differenzierten Wahrnehmung von Formen, Farben, Tönen, Geräuschen und Oberflächenbeschaffenheit.

Auch die Förderung lebenspraktischer Aufgaben, wie Anziehen, Hände waschen, Zähne putzen, Essen, Tisch decken und Aufräumen, sowie die musikalische und mathematische Früherziehung sind da zu nennen.

Ein Tag im Nesthaekchen:

Über jedes Kind erstellen wir eine Tagesdokumentation welche über Essverhalten, Wickel und Schlafenszeiten, Ankunfts- und Abholzeit,sowie Besonderheiten Auskunft gibt.

7.00 – 9.30 Uhr

Ankunft Frühstück und Freispiel

Begrüßung der Kinder und Eltern, kurzer Austausch mit den Eltern über Besonderheiten.

Das Frühstück gestaltet die Gruppe nicht gemeinsam, da auf Ankunftszeit, Alter, Bedürfnisse, Wünsche und häusliche Situation Rücksicht zu nehmen ist.

Somit frühstücken die Kinder meist in zwei Gruppen. Danach dürfen sich die Kinder im Freispiel frei in der Gruppe bewegen.

9.30 – 10.00 Uhr

Alle Kinder werden gewickelt. Nach dem Frühstück, Vor und Nach dem Schlafen bekommen alle Kinder eine frische Windel.

 Das hat einerseits einen Strukturfördernden Charakter, andererseits einen simplen Pflegehintergrund. Selbstverständlich wird zwischen den angegebenen Pflegezeiten nach Bedarf gewickelt. 

10.00 – 10.20 Uhr

Singkreis

Dabei singen wir mit den Kindern zusammen verschiedene Lieder, bei denen die Kleinen mit klatschen, klopfen, stampfen, singen und tanzen.

10.30 – 11.15 Uhr  

( angeleitete Aktivitäten malen, kneten, basteln, Bilderbücher ansehen, Sportübungen etc.)

11.20 – 12.00 Uhr

Mittagessen mit Nachtisch

Vor dem Essen wird ein gemeinsamer kurzer „Guten Appetit“ Reim gesprochen.

Das Mittagessen nehmen die Kinder zusammen im Gruppenraum ein.

Danach werden Hände und Mund gewaschen,die Kinder bekommen die Zähne geputzt und eine frische Windel.

12.00 – 14.00 Uhr

Mittagsruhe

Die Kleinen dürfen sich ihr Kuscheltier nehmen und werden ins Bettchen gebracht.

Einschlafen müssen die Kinder nicht alleine, sondern bekommen solange das Händchen oder die Stirn gestreichelt bis sie eingeschlafen sind.

14.00 – 14-20 Uhr

Nach dem Aufwachen werden alle Kinder gewickelt.

14.20 – 15.00 Uhr

Gemeinsames zubereiten und essen des Obsttellers im Gruppenraum oder auf dem Außengelände.

15.00 – 16.00 Uhr

Freispiel und Programm nach Wunsch

15.30 – 16.00 Uhr

Abholzeit

Kurzer Austausch mit den Eltern und Verabschiedung des Kindes und der Eltern.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern:

Da wir uns als familienergänzendes Angebot verstehen, liegt uns eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern besonders am Herzen. 

Wir möchten den Eltern die Sicherheit geben, dass ihr Kind in einem verlässlichen und verantwortungsvollen Rahmen betreut und gefördert wird. 

Der kurze tägliche Austausch,während der Hol- und Bringsituation und die Tagesdokumentation geben vielfältige Informationen über den Tagesablauf des Kindes und den Eltern das Gefühl und die Sicherheit ihr Kind gut untergebracht zu haben.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern beginnt schon mit den Sondierungsgesprächen, denn dort werden verbindliche Absprachen für Betreuungszeiten, sowie inhaltliche Aspekte zu Schlafenszeiten, Essgewohnheiten, eventuellen Allergien und Erziehungsvorstellungen besprochen.

Auch die Dokumentation kindlicher Bildungsprozesse in Form von sogenannten Portfolios, wird als eine wichtige Brücke in der Zusammenarbeit mit den Eltern gesehen.Am Abschiedstag dürfen alle Kinder ihr Portfolios sowie weitere schöne Überraschungen mit nach Hause nehmen .Einmal im Jahr findet ein Elternabend und zum Jahresende eine Weihnachtsfeier mit Weihnachtsmann statt, bei dem die Eltern die Möglichkeit haben sich näher kennen zu lernen.

Eingewöhnungsphase:

Die Eingewöhnungsphase die nach dem Berliner Modell durchgeführt wird läuft in mehreren Phasen ab. In den ersten 3 Tagen kommt ein Elternteil zusammen mit dem Kind in die Pflegestelle. Dabei sollte sich das Elternteil passiv verhalten nicht mit dem Kind spielen oder es zum spielen animieren. Das Elternteil soll nur der sichere Hafen sein, wenn das Kind bei seinen Explorationsvorstößen plötzlich unsicher wird. Erst am 4 Tag versucht man erstmals einen 15 minütigen Trennungsversuch nach der Ankunft des Kindes, sollte es sich allerdings um einen Montag handeln erst am 5 Tag. Grundsätzlich gilt montags nichts Neues. 

Der Grund für die Trennung am 4.Tag ist eine vorläufige Prognose über die Dauer der Eingewöhnungszeit zu erhalten. Die Reaktionen des Kindes entscheiden über Abbruch oder Fortsetzung des Trennungsversuches. Wenn sich das Kind nicht trösten lässt muss der Versuch abgebrochen werden und am 7 Tag wiederholt werden.

Am 4 Tag beginnt die Tagespflegeperson die Versorgung des Kindes zu übernehmen und bietet sich als Spielpartner an.

Ließ sich das Kind trösten werden die Trennungszeiten am 5 und 6 Tag ausgedehnt, die Mutter sollte allerdings die Krippe nicht verlassen um bei Bedarf präsent zu sein.

In der Schlussphase verlässt die Mutter die Krippe bleibt aber telefonisch auf Abruf bereit.

Beendet ist die Eingewöhnung, wenn das Kind sich von der Pflegeperson trösten lässt auch dann wenn das Kind beim Weggang von Mutter oder Vater Bindungsverhalten zeigt.

Fortbildung/Zusammenarbeit mit anderen Institutionen:

Die Mitarbeiter der Kindertagespflege Nesthaekchen nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil.

Fortbildungen sind wichtig um sich am aktuellen Stand zu orientieren und um die eigene Arbeit zu intensivieren.

Unsere Einrichtung pflegt engen Kontakt zu folgenden Institutionen.

  • Jugendamt der Stadt Remscheid

Fachdienst Jugend und Soziales

Frau Rehrmann Frau Sülberg

  • SPZ /Sozial Pädiatrische Zentrum

  • Kinderschutzbund

  • Kinderärzten

  • Käthe Kollwitz Schule

  • anderen Großtagespflegeeinrichtungen und anderen Tagespflegepersonen

Die Tagespflegepersonen nehmen außerdem regelmäßig an den Treffen der Tagespflege teil.

Kosten:

Der Großteil aller Kosten wird von der Stadt Remscheid übernommen.

Je nach Einkommen muss lediglich ein kleiner Beitrag übernommen werden.

Die Beitragstabelle der Stadt Remscheid gibt hierüber Auskunft.

Das Essensgeld beträgt 45,00 € monatlich und ist an die Krippe zu entrichten.

Für Familien die ihr Geld von der Stadt Remscheid beziehen wie z.B. ( ALG II)

ist der Krippenplatz kostenlos.

Um Einsehen zu können ob und in welcher Höhe für Sie Beiträge anfallen würden, klicken Sie hierzu bitte die Beitragstabelle der Stadt Remscheid an.